Pressespiegel 2005 der Darfur-Hilfe
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Informationen zur Lage in Darfur
Wissenswertes über Darfur und den Sudan finden Sie unter Wissenswertes. Und natürlich in den Nachrichten.
Ahmed Musa Ali präsentierte die Lage in Darfur beim Neujahrsempfang der GfbV-Regionalgruppe Münster. Die "Westfälischen Nachrichten" (Münster) berichteten:

Ausführlicherer Bericht mit Bildern hier auf Darfur-hilfe.org: „Menschenrechte sind zentral“ - Gesellschaft für bedrohte Völker führte in Münster Freunde und Aktive zusammen
Auch die Münstersche Zeitung (MZ) berichtete:
"Neujahrsempfang der Gesellschaft für bedrohte Völker "Menschenrechtsarbeit heute wichtiger denn je" (Pressebericht)
"Keine Ahnung, wieviele von unseren über hundert Mitgliedern in Münster kommen werden, meinte skeptisch Ulrike Kuhlmann, Organisationschefin des ersten Neujahrsempfangs der Gesellschaft für bedrohte Völker im bereits 28. Arbeitsjahr der GfbV-Regionalgruppe Münster, "wir arbeiten eben für die Menschenrechte und haben eigentlich keine Zeit für Empfänge."
Das Bürgerzentrum in der Alten Eichendorffschule füllte sich dann aber rasch. "Auch 2004 war kein gutes Jahr für die Menschenrechte", musste Dr. Kajo Schukalla, Sprecher der Menschenrechtsgruppe in Münster feststellen, "gerade deshalb ist unsere Arbeit wichtiger denn je." In einem Rückblick auf die GfbV-Aktivitäten des letzten Jahres erinnerte Schukalla an über vierzig Aktionen, Podiumsveranstaltungen, Vorträge, Mahnwachen sowie zahlreiche unspektakuläre Bemühungen für Flüchtlinge.
Dr. Spyros Marinos, Vorsitzender des Ausländerbeirats, sprach in seinem Grußwort auch über die schwierige Lage der aus Kosovo geflüchteten Roma und wünschte den anwesenden Menschenrechtlern Mut und Ausdauer. Über den Einsatz des ehemaligen Münsterschen Kirchenmobils konnte Dr. Monika Maaßen berichteten. Der Kleinbus dient heute der Beratung und Betreuung von Roma-Frauen im noch immer unruhigen Kosovo.
Als Ehrengast berichtete Ahmed Musa Ali aus Darfur, Gründungsmitglied der humanitären Organisation Darfur-Hilfe e.V., über die unverändert katastrophale Lage in seiner Heimat. Für den 3. März organisiert deshalb Elisabeth Häseker-Quicken vom Arbeitskreis Partnerschaftliche Integration, ein Benefiz-Konzert für die Darfur-Hilfe.
Der kurdische Filmemacher und GfbV-Menschenrechtsaktivist berichtete von seinem jüngsten Arbeitsbesuch im Nordirak, wo die Gesellschaft für bedrohte Völker derzeit ein Menschenrechtsbüro plant.
Auch Boniface Mabanza aus dem Kongo, Sprecher des Eine-Welt-Forums Münster, Weihbischof Friedrich Ostermann und Thomas Heitkämper, Leiter des Informations- und Medienzentrums für Ausländer und Spätaussiedler, und viele weitere Gäste nutzten die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch mit den Menschenrechtsaktivisten.
Für den musikalischen Rahmen sorgte der Vollblutmusiker Wolf Taylor, der gerne auf seine Gage zugunsten der Menschenrechtsarbeit verzichtete. Als der Empfang eigentlich zu Ende sein sollte, die Musik schon verstummt war, war bereits wieder Arbeitsatmosphäre eingetreten. In kleinen Gruppen wurden die nächsten Aktionen und Aufgaben eingehend diskutiert."